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Debüt für die Tochter

Die Konzerntochter Syskron GmbH bewegt sich im dynamischen Umfeld der Digitalisierung und hat sich mit der Weiterentwicklung des Konzern-CDs ein Stück weit eigenständig gemacht. Die Marke Krones steht traditionell für geballtes maschinenbautechnisches Know-how. Sie strahlt die Verlässlichkeit aus, die die Kunden in aller Welt so schätzen. Doch eine ganz eigenständige Dynamik auf dem Geschäftsfeld der Digitalisierung zu entfalten ist die strategische Aufgabe der Syskron GmbH. Und das sollte sich bei aller Verwandtschaft mit der Marke Krones auch im Corporate Design widerspiegeln.

Einerseits ein Teil eines großen Ganzen zu sein und andererseits eine gesunde Eigenständigkeit zu entwickeln ist für jedes junge Mitglied einer Familie eine Gratwanderung. Gerade wenn der Verbund zwischen den Marken erhalten bleiben soll, wird eine Veränderung im Corporate Design zur Herausforderung. Dieser hat sich das Team von 1601.com im Sommer 2018 gestellt und in einem Prozess zur Identitätsentwicklung behutsam die Grundlagen für eine solche geschaffen. Mehrere iterative Durchgänge zwischen dem Marketing, der Geschäftsleitung und anderen beteiligten Partnern lieferten ein ansprechendes Ergebnis. Dabei wurde immer wieder das Zusammenspiel in verschiedenen Gestaltungsbereichen getestet. Auf einem Moodboard wurden Elemente, Farben Typografie, Bildmaterial und Icons durchvariiert. Die Regelwerke wurden in einem Lookbook zusammengefasst. In Anlehnung an die Lookbooks der Fotomodelle wurde eine sehr praxisnahe Visualisierung geschaffen, die sich im Unternehmen gut anwenden lässt und leicht verständlich ist. 1601.com bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die nächsten Projekte.

Aufbau einer Markenidentität

Zu Beginn des Projekts haben Marketing, Geschäftsleitung und unsere Agenturvertreter das Selbstverständnis und die Sicht der Mitarbeiter auf die Unternehmensmarke diskutiert. Es wurde eine Umfrage unter den Beteiligten durchgeführt, in der ausgewählte Mitarbeiter gezielt zu den Eigenschaften, der Wahrnehmung und dem Selbstverständnis als Teil des Unternehmens befragt wurden. Die Ergebnisse waren für die Projektverantwortlichen eine sehr gute Entscheidungsgrundlage und Indikator für bereits vermutete Zusammenhänge. 

Argumentativ gestärkt wurde ein Positionspapier als Grundlage für die weiteren Arbeiten formuliert, in dem die wesentlichen Definitionen auf die folgenden Fragen zusammengefasst wurden:

  • Wer sind wir?
  • Wie sind wir?
  • Wie arbeiten wir?
  • Was sind wir?
  • Was sind unsere Ziele?  

Modellierung der Stimmung im Gesamtauftritt

In einem zweiten Schritt wurden die bestehenden Elemente aus verschiedenen Quellen gesammelt und auf einem Moodboard zusammengetragen. So konnten die Einflüsse von Farbgebung, Formen, Bildsprache und Typografie überprüft werden. Die Gesamtstimmung wurde mit der beabsichtigten Ausrichtung in der Gestaltung und Tonalität der Bildsprache abgeglichen. Auf den Erkenntnissen aus diesem Abgleich aufbauend begannen die Arbeiten an einem Moodboard, das eine Projektion in die Zukunft abbildete. Zusammen mit verschiedenen Entscheidern und externen Instanzen wurden die Einflüsse auf Maßnahmen wie Internetauftritt und Benutzeroberflächen beurteilt und iterativ abgeglichen. So war es möglich, in sehr kurzer Zeit große Fortschritte auf breiter Front zu machen.

Nachvollziehbar und verständlich zusammengefasst – das Lookbook

Im letzten Teil des Projekts wurde ein "Living Document" angelegt, das inzwischen als hochverfügbare Grundlage im Unternehmen zur Verfügung steht. Es ist geplant, den ersten Stand des Lookbooks immer weiter zu ergänzen und dort zu präzisieren, wo noch Unklarheiten existieren.

Alle Regelwerke sind kurz und knapp in leicht verständlicher Sprache verfasst worden. So ist es den Mitarbeitern möglich, im Überblick zu sehen, was gefordert ist und welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen. Die fachliche Tiefe wurde ganz bewusst nur auf ein Mindestmaß beschränkt, um möglichst viele Mitarbeiter abzuholen und niemanden zu überfordern. 

Auch noch nicht endgültig beschlossene Bereiche wurden in die Dokumentation aufgenommen. Tendenzen in der Gestaltung oder Analogien zu anderen Bereichen werden so deutlich.